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Toolbox «Barrierefreie Beratungsangebote»

01. Juni 25 - 01. Januar 27 - Bern E-Accessibility
Mitglied:
Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB
Ort:
Inselgasse 1, 3003 Bern
Kontaktname:
Jasmin Cahannes
E-Mail:
jasmin.cahannes@gs-edi.admin.ch
Link:
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Projektstart:
01. Juni 2025
Projektende:
01. Januar 2027

Ausgangslage und Relevanz

Soziale Beratungsangebote richten sich im Grundsatz an alle Menschen. In der Realität stossen Menschen mit Behinderungen jedoch häufig auf Barrieren, die ihnen den gleichberechtigten Zugang erschweren oder sie benachteiligen. Diese Hürden sind vielfältig: Sie reichen von fehlender Internet-Barrierefreiheit, baulichen Stufen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen über fehlende visuelle oder akustische Hilfen bei Sinnesbeeinträchtigungen bis hin zu reizüberflutenden Strukturen bei psychischen Behinderungen oder zu komplexen Texten für Personen mit geringer Lesekompetenz.

Hier setzt das Projekt an: Es zeigt auf, wie Beratungsangebote systematisch so gestaltet werden können, dass sie für alle Menschen bedürfnisgerecht zugänglich sind. Die digitale Barrierefreiheit ist neben anderen Bereichen ein wichtiger Baustein für die Einschätzung der Zugänglichkeit von Beratungsangeboten.

Projektziel

Das Ziel des Projekts ist es, Anbieterinnen und Anbietern von sozialen Beratungsangeboten eine praxisnahe Toolbox an die Hand zu geben, mit der sie die Zugänglichkeit ihrer eigenen Dienstleistungen überprüfen, verstehen und gezielt optimieren können.

Kernkomponenten des Projekts

Das Projekt basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz und gliedert sich in vier zentrale Säulen:

  • Wissensbibliothek: Bündelt fundierte Informationen, rechtliche Grundlagen und theoretische Hinweise rund um das Thema Barrierefreiheit im Beratungsumfeld. Die Wissensbibliothek ist ideal für einen Einstieg ins Thema oder auch um gezielt spezifische Wissenslücken aufzubessern.
  • Der Selbsttest (inclusion-test.ch): Das digitale Herzstück des Projekts. Beratungsstellen können hier eine unkomplizierte Standortbestimmung mittels einer Selbstanalyse durchführen. Das Tool analysiert den aktuellen Stand der Zugänglichkeit und deckt konkreten Handlungsbedarf auf. Auch wenn noch nicht alles zugänglich ist, so sensibiliiseren die gestellten Fragen gleichzeitig das Team und regen die Diskussion über die Wichtigkeit des Themas an.
  • Massnahmenbibliothek: Hier sind konkrete Massnahmen in verschiedensten Bereichen aufgeführt. Nach dem Ausfüllen des Selbsttests erhalten die Organisationen eine Auswahl von konkreten Hilfestellungen. Sie unterstützt Organisationen dabei, die nötigen Schritte zu planen, zu priorisieren und Barrieren Schritt für Schritt abzubauen.
  • Damonda: DAMONDA ist eine künstliche Intelligenz und beantwortet Ihre Fragen rund um das Thema «Barrierefreie Beratungsangebote». DAMONDA eignet sich gut für einen Einstieg oder auch zur Vertiefung von weiteren Fragen zum Thema. Der verlinkte Chatbot in DAMONDA ist ein externes Angebot der HSLU. Das EBGB übernimmt keine Verantwortung für dessen Inhalte und Richtigkeit.

Projektpartnerschaft und Entwicklung

Die Toolbox wurde in einem partizipativen und interdisziplinären Prozess entwickelt. Im Auftrag und Zusammenarbeit des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) wurde das Projekt gemeinsam realisiert von:

  • der Hochschule Luzern (HSLU)
  • dem Verein Sensability
  • der Digitalagentur Liip