Soziale Beratungsangebote richten sich im Grundsatz an alle Menschen. In der Realität stossen Menschen mit Behinderungen jedoch häufig auf Barrieren, die ihnen den gleichberechtigten Zugang erschweren oder sie benachteiligen. Diese Hürden sind vielfältig: Sie reichen von fehlender Internet-Barrierefreiheit, baulichen Stufen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen über fehlende visuelle oder akustische Hilfen bei Sinnesbeeinträchtigungen bis hin zu reizüberflutenden Strukturen bei psychischen Behinderungen oder zu komplexen Texten für Personen mit geringer Lesekompetenz.
Hier setzt das Projekt an: Es zeigt auf, wie Beratungsangebote systematisch so gestaltet werden können, dass sie für alle Menschen bedürfnisgerecht zugänglich sind. Die digitale Barrierefreiheit ist neben anderen Bereichen ein wichtiger Baustein für die Einschätzung der Zugänglichkeit von Beratungsangeboten.